Die jahrtausendealte Erfahrungswissenschaft des Ayurveda sieht den Körper mittels Konstitutionstypen in drei funktionellen Steuerkreisen:
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Vata als kinetisches System für Bewegung und Kommunikation
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Pitta als thermisches System für Stoffwechsel und Transformation
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Kapha als strukturelles System für Substanz und Stabilität
Dieses Ordnungsprinzip reduziert den Menschen nicht auf einzelne Symptome, sondern kategorisiert, wie ein Organismus auf Stress, Umwelteinflüsse, eine ungünstige Ernährungs- und Lebensweise
oder Alterungsprozesse reagiert.
Ich biete konkrete Ernährungstrainings und Kochworkshops nach diesen Prinzipien an.
Für die ayurvedische Küche an sich gibt es einige leicht umzusetzende Grundsätze:
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Frisch zubereitete Mahlzeiten geben Energie.
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Hochwertige, frische und vor allem saisonale Zutaten ergeben wertvolle Mahlzeiten.
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Die optimalen Kombinationen versorgen mit Nährstoffen und machen satt. Gesunde Fette und Öle, ausreichend Proteine, vollwertige Kohlenhydrate und viel
Gemüse.
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Aufeinander abgestimmte Gewürze und frische Kräuter machen Mahlzeiten bekömmlicher, geschmacklich runder und helfen der Verdauung.
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Die sechs Geschmacksrichtungen, die wir nach Ayurveda schmecken können - süß, sauer, salzig, scharf, bitter, herb - sollte eine ausgewogene Mahlzeit
enthalten.
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Typgerechtes Essen: Nicht jede vermeintlich gesunde Ernährungsform passt zu jeder Konstitution. Nach dem Essen sollte man sich gestärkt, aber nicht müde
fühlen.
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Als Hauptmahlzeit des Tages bietet sich das Mittagessen an, weil unsere Verdauungskraft zwischen 11 und 14 Uhr am stärksten ist.
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Getränke zum Essen können die Verdauungskraft schwächen. Warme Getränke sind meist verträglicher als kalte.
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Im Idealfall isst man aus Hunger, nicht aus Gewohnheit. Wir essen sehr häufig über unseren Hunger. Die Folge ist Energielosigkeit.
- Ausreichend Zeit zum Essen und eine angenehme Atmosphäre wirken positiv auf die Verdauung.
Neue Gewohnheiten sollten mit Freude und Leichtigkeit in den Alltag integriert werden. Dann bleiben sie vielleicht auch.